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Aktueller Prospekt Rossmann - Prospekte - von 11.05 bis 31.07.2026
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TITELTHEMA „Magisch wie im Film waren diese ersten gemeinsamen Momente nicht. Eher ein Reality-Check.“ KEIN GEFÜHL, SONDERN FAKT Das sagt die Wissenschaft über die erste Zeit mit Baby. Klara WOCHENBETTZEIT Hebammen, Partner*innen, Familie und Freund*innen tragen nachweislich dazu bei, den Übergang ins Elternsein entspannter und sicherer zu erleben. Mit der Zeit wird man entspannter. Natürlich gibt es immer neue Situationen, aber man nimmt sie leichter. Man merkt: Das eigene Gefühl zählt mehr als fremde Meinungen. Ich musste zum Beispiel lernen, meine Pünktlichkeit loszulassen. Egal wie früh man loswill – irgendwas passiert immer. Meine Ansprüche an Perfektion sind kleiner geworden. Die Wohnung muss nicht perfekt sein. Dem Kind ist das egal. Ich bin zwar noch ich selbst, aber vielleicht eine optimierte Version. Ich schätze kleine Dinge mehr. Bindung und Vertrauen zur eigenen Elternrolle entwickeln sich nicht automatisch. Sie werden über die ersten Monate aufgebaut und verändern sich mit Alltagserfahrung und gemeinsamen Erlebnissen. HEBAMME Man muss lernen loszulassen BINDUNG & VERTRAUEN TRUST YOUR richtige Anziehen hat uns verunsichert. Unsere Hebamme hat immer wieder, nicht nur bei diesem Thema, gesagt: „Probiert es aus. Jedes Kind ist anders.“ Das hat mir sehr geholfen. Was für mich wiederum sofort natürlich war, war das Stillen. Diese Verbindung war direkt da. Aber alles andere, das musste wachsen. Besonders Social Media hat mich beeinflusst. Im Wochenbett lag ich viel auf dem Sofa und habe gescrollt. Oft dachte ich: „Mache ich etwas falsch?“ Man ist in dieser Phase unglaublich anfällig. Viele Eltern erleben die Wochen nach der Geburt als Phase, in der Unsicherheit und Stress Alltag sind, bevor Vertrauen und Routine wachsen. Viele Mütter haben nach der Geburt außerdem Stimmungsschwankungen. Das gehört zur normalen Wochenbettzeit dazu. SCHLAF, KINDLEIN, SCHLAF? Internationale Umfragen zeigen: Erschöpfung ist das am häufigsten genannte Gefühl im ersten Babyjahr, und viele Eltern erleben häufiges nächtliches Aufwachen. Quellen: Hebammen Wissen (Springer), Psychological and social factors influencing mother–child bonding (Frontiers in Psychology), Supporting the transition to parenthood (Patient Education and Counseling, ScienceDirect), A scoping study of postpartum mental health problems and associated factors (Discover Mental Health, Springer)