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Aktueller Prospekt Rossmann - Prospekte - von 28.09.2026 bis 03.01.2027
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J edes Kind bringt andere Voraussetzungen mit, wenn es um den Übergang von der Kita in die Grundschule geht. Bei einigen mag er fließend sein. Nicht wenige Kinder aber haben Schwierigkeiten mit der Sprache, mit ihrer Konzentration oder Feinmotorik. Andere müssen sich erst an feste Abläufe oder größere Gruppen gewöhnen. H oh e r Un te rstütz un gsb ed a rf Fotos: Getty Images (2); Daniel Pilar Wie notwendig Förderung sein kann, zeigte sich etwa an der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen: 2024 mussten dort 37 von 126 Erstklässlerinnen und Erstklässlern das Schuljahr wiederholen. Im letzten Jahr waren es erneut 38 ABC-Schützen. Das wollte die Schulleitung nicht länger hinnehmen – und startete die Klasse 0. Von dieser Idee überzeugt, initiierte ROSSMANN das gleichnamige bundesweite Förderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Bildungsnetzwerk #wirfürschule. Dabei werden Kinder schon vor ihrer Einschulung spielerisch auf ihren neuen Alltag vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen Sprache, Bewegung, Konzentration und das soziale Miteinander. Gleichzeitig lernen die Kinder schon einmal das Schulgebäude, die Lehrkräfte und zukünftige Abläufe kennen. SOZIALES MITEINANDER zu üben, darum geht es auch in Klasse 0. Niemand wird ausgegrenzt D ie G r un d schul e Mon zin gen un d d e r Ameisen ga n g Kind e rn e t wa s z utrauen Wie gut die Klasse 0 funktioniert, zeigt sich am Beispiel der Grundschule Monzingen in Rheinland-Pfalz. Zweimal pro Woche lief die pädagogische Fachkraft Anke Kühn in diesem Jahr vor dem ersten „richtigen“ offiziellen Schultag mit 17 Kindern von deren Kita zur Schule. Schon der Weg wurde zur Lerngelegenheit: An einer engen Stelle entwickelten die Kinder ihren eigenen „Ameisengang“, indem sie hintereinander statt nebeneinander liefen, um zu passieren. „Die Kinder lernen nicht nur von uns Erwachsenen“, sagt Kühn. „Sie bringen eigene Ideen ein, achten aufeinander und finden gemeinsam Lösungen.“ In der Schule selbst standen dann Vorlesen und Lernspiele auf dem Programm. Wiederkehrende Lieder gaben Orientierung, eine „Flitzepause“ sorgte für Bewegung. Selbst das gemeinsame Frühstück wurde zum spielerischen Lernen: Hier zeigte sich, wie selbstständig die Kinder bereits waren, ob sie geduldig sein, teilen und aufeinander Rücksicht nehmen konnten. Besonders eindrücklich berichtet Kühn von der Entwicklung einzelner Kinder. Ein Junge etwa, der kaum Deutsch sprach und zunächst sehr zurückhaltend war, kam entgegen allen Erwartungen problemlos mit zur Schule, fasste Vertrauen und machte erstaunlich schnell sprachliche Fortschritte. Für Kühn liegt die besondere Stärke der Initiative darin, dass Kinder nicht vorschnell nach ihren Schwierigkeiten beurteilt werden, sondern zunächst Zeit bekommen, um Sicherheit zu gewinnen und Zutrauen zu entwickeln. „Die Schule darf ein Ort sein, auf den Kinder neugierig sind“, betont Kühn. Als nach den Sommerferien der erste Schultag kam, betraten die Schulanfängerinnen und Schulanfänger keinen fremden Ort mehr. Aus „der Schule“ war „ihre Schule“ geworden. Und der Ameisengang? Der passt auch als Bild für den Schulstart: Entscheidend ist, dass niemand zurückbleibt – fürs Selbstwertgefühl, aber auch für uns als Gemeinschaft und für die Zukunft unserer Demokratie. i Klasse 0 ist eine Initiative von ROSSMANN mit dem Bildungsnetzwerk #wirfürschule. ROSSMANN ermöglicht weiterhin allen 150 teilnehmenden Schulen die Umsetzung von Klasse 0. Mehr unter rossmann. de/klasse0 101