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Aktueller Prospekt Rossmann - Prospekte - von 11.05 bis 31.07.2026
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ENTWICKLUNG Glitzer ist für alle da! Blau oder Rosa? Diese Frage beschäftigt viele Eltern schon lange vor der Geburt. Denn sie ist nicht nur eine nach dem Geschlecht, sondern eine nach Erwartungen, Rollen und Klischees. Wie man diese erkennt und mit ihnen umgeht. TEXT | Matthäus Kosik A ls mein Sohn, heute ist er sechs, noch im Krippenalter war, da liebte er Klei der. Sein Favorit war lange Zeit ein rosa Tütü, das seine ältere Schwester in die Verkleidungskiste gepackt hatte. Auch ein hell blaues Kleid mit Tüll hatte es ihm angetan, und natürlich: Elsa. Wenn ich ihm heute davon berichte, ihm Fotos aus der Zeit zeige, dann bestreitet er, je mals Fan der Eiskönigin gewesen sein. Denn heute ist alles, was vermeintlich mädchenhaft ist, doof. Von Geburt an haben wir zuhause versucht, möglichst sensibel mit dem Thema „Gender“, also dem sozialen Geschlecht, umzugehen. Neben Autos und Bauklötzen gab es so auch Kinderwagen, Puppen sowie eine Menge Kleider zum Spielen und Entdecken. Bücher, in denen Mädchen und Frauen die Heldinnen waren, wurden genauso vorgelesen wie die klassischen StarkerMannrettethilfloseFrau Geschichten. Mein Sohn sollte möglichst viele Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens auf gezeigt bekommen. Und doch folgt er, das muss man so sagen, einem traditionellen Rol lenverständnis eines sechsjährigen Jungen, der in die erste Klasse geht: Er mag die Fächer Mathe und Sport, spielt Fußball, lässt zu Hau se gern den Coolen raushängen, mag keine Mädchensachen, aber Mädels dafür sehr gern. Warum ist das so? babywelt 51