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Aktueller Prospekt Rossmann - Prospekte - von 11.05 bis 31.07.2026
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ENTWICKLUNG Das Verhalten der Eltern Erziehung passiert immer auch unbewusst. So zeigt die Entwicklungspsychologie, dass Kinder sich früh an den Verhaltensweisen ihrer Bezugspersonen orientieren. Sie sehen, worüber Eltern lachen und was sie zum Weinen bringt. Kinder hören, welche Worte benutzt werden, sie sehen, wie getröstet wird, und erleben, in welchen Situationen es angemessen erscheint und in welchen nicht. Sie spüren, welches Verhalten Zustimmung bekommt und welches irritiert. Sie imitieren, sie probieren aus, sie testen Grenzen. Aber vor allem lernen Kinder so, wie die Welt zu funktionieren scheint. Noch immer investieren Mütter in Deutschland etwa doppelt so viel Zeit in Care-Arbeit, also in die Kinderbetreuung und das Haushaltsmanagement, wie Väter. Für Kinder heißt das vor allem: Frauen kümmern sich. Auch scheinbare Kleinigkeiten wie das Löcherbohren im Haushalt werden wahrgenommen. Und was sich wiederholt, gilt für Kinder als normal. Die Gesellschaft Almut Schnerring und Sascha Verlan nennen das die „Rosa-Hellblau-Falle“. Rollenklischees prägen den Familienalltag und das Aufwachsen – selbst dann, wenn Eltern bewusst gegensteuern. „Wir sind keine Insel“, sagt Verlan. Je älter Kinder werden, desto mehr Zeit verbringen sie außerhalb der Familie. Der elterliche Einfluss ist begrenzt. Das kann frustrieren, nimmt aber auch Druck. In der Soziologie spricht man von sozialen Rollen: Jede und jeder orientiert sich an gesellschaftlichen Erwartungen – als Vater, als Anzeige in deutschen Kliniken zum Füttern von Babys* Unterstützt Babys natürliches Wachstum bei jedem Schritt babywelt 53